ABOUT

 

SCIENCEVILLE IST

EIN INTERDISZIPLINÄRES VERANSTALTUNGSFORMAT

SCIENCEVILLE hat sich der Verbindung von kunst und Wissenschaft verschrieben. Dabei geht es nicht darum, das bloße Verhältnis zwischen den beiden Disziplinen auszuloten; dass und wie nahe beide sich trotz ihrer häufi g betonten Differenz stehen, wird als tatsache vorausgesetzt. Die Schönheit ‚feuernder‘ Synapsen, die ästhetik physikalischer formeln, die mathematische Logik einer Bach’schen fuge: Davon haben wir schon gehört. Vielmehr geht es SCIENCEVILLE um Wissenschaftsvermittlung mit den Methoden der kunst. Und mehr: SCIENCEVILLE betreibt grundlagenforschung mit künstlerischen Mitteln, versteht sich also auch als forum für künstlerische forschung und geht insofern über die reine Wissenschaftskommunikation weit hinaus. SCIENCEVILLE ist ein Versuchslabor, in dem der frage nachgespürt wird, wie viel die Interaktion von kunst und Wissenschaft für das Entwickeln und Vermitteln wissenschaftlicher und künstlerischer Inhalte bringt.

 

SCIENCEVILLE WILL

LECTURE HALL UND MUSIC HALL

Ziel ist es, im anschluss an innovative wissenschaftliche Fragen eine Plattform für den transdisziplinären wissenschaftlichen und künstlerischen Diskurs zu etablieren. Dabei kommt Begriffen wie ‚Öffentlichkeit‘ und ‚teilhabe‘ eine besondere Bedeutung zu: SCIENCEVILLE möchte die Wissenschaft aus den fakultäten und Institutionen herausholen; SCIENCEVILLE will beides in einem sein: Lecture hall und Music hall – zur gleichen Zeit und allen zugänglich. SCIENCEVILLE gibt keine definitiven Antworten. SCIENCEVILLE „weiß es“ nicht „besser“. Vielmehr will SCIENCEVILLE die Wissenschaft „in die Fragen [zurückverwandeln] […], auf die [sie] eine antwort geben möchte“ (andreas kablitz).

 

SCIENCEVILLE WIRD

SICH ZEIT LASSEN

Über die Dauer von jeweils zwei Jahren nimmt sich SCIENCEVILLE ein Thema vor, das aktuell in den Wissenschaften eine Rolle spielt. Dieses Thema wird dann aus unterschiedlichen Perspektiven und mittels verschiedener künstlerischer und medialer Präsentationsformen (Performance, Lecture, film, Ausstellung u.v.m.) beleuchtet, hinterfragt und in den öffentlichen Diskurs eingebracht. Während 2014 der allgemeinen Vorstellung des Formats sowie des Themenfeldes gilt, werden 2015 einzelne thematische Aspekte hervorgehoben und im Detail ‚abgeklopft‘. Wir planen mittelfristig: Symposium, Workshops, die Vergabe von forschungsaufträgen u.v.m.

 

SCIENCEVILLE PRÄSENTIERT

DAS THEMA 2014/2015

Die erste SCIENCEVILLE-Runde 2014/2015 steht – ganz im Sinne der noch eigenen Unerfahrenheit – unter dem Claim Ignorance Is Bliss und beschäftigt sich mit Nichtwissen und Nichtverstehen. Beide Begriffe – Nichtwissen und Nichtverstehen – stehen für einen Perspektivenwechsel, der zurzeit in den Wissenschaften zu beobachten ist. ‚Agnotologie‘ nennt sich das dann; ‚Anoetik‘ oder ‚Negative Hermeneutik‘. Etwas nicht zu ‚wissen‘, Zusammenhänge nicht zu ‚verstehen‘, gilt nun nicht mehr notwendigerweise als unproduktiv. Im Gegenteil: Insbesondere Prozesse der Kreativität profitieren offenbar von beiden Voraussetzungen. Gibt es überhaupt Verstehen? oder sollte man eher fragen: gibt es Nichtverstehen? Wie kann man ‚nicht wissen‘, wenn man doch weiß, dass man nicht weiß? Und überhaupt: Ignorance is bliss??? In Vorträgen, Filmen, Gesprächen, Installation und mehr wirft SCIENCEVILLE einen Blick auf das, was am anderen, vermeintlich negativen Pol des Wissens und Verstehens liegt.

 

SCIENCEVILLE PROFITIERT

VOM SCIENCEVILLE-BEIRAT

Sowohl in der wissenschaftlichen und künstlerischen Konzeption als auch in der Programmgestaltung steht SCIENCEVILLE ein Beirat unterstützend zur Seite. Mitglieder des SCIENCEVILLE-Beirats sind: Prof. Dr. Kathrin Busch (Udk Berlin), Detlef Diederichsen (hkW Berlin), Andreas Heller (Studio Andreas Heller Architects & Designers, hamburg), PD Dr. Sibylle Peters (Forschungstheater Hamburg), Christian Schüten (Bfgf Design Studios, Hamburg), Mirjam Thomann (freie Künstlerin, Berlin), Inga Wellmann (Kulturbehörde Hamburg), Prof. Dr. Dirk Westerkamp (CAU Kiel).